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Ratenkredit - wie funktioniert er?
Ein Ratenkredit, oft auch als Privatkredit bezeichnet, ist
bei teuren Anschaffungen oft günstiger als die Überziehung
des Girokontos, also die Nutzung eines Dispositionskredites.
Auch Konsumentenkredit oder Anschaffungsdarlehen bezeichnet,
wird der Ratenkredit hauptsächlich an Privatleute vergeben.
Insbesondere beim Autokauf wird der Ratenkredit häufig
beansprucht, da die Konditionen bei den Hausbanken oft günstiger
sind als bei den Autobanken. Dennoch lohnt vor der Beantragung
eines Kredites ein Vergleich der einzelnen Anbieter.
Bei einem Ratenkredit
leiht sich der Kunde in der Regel von einer Bank eine bestimmte
Geldsumme, die er regelmäßig, meist monatlich,
zurückbezahlt. Die monatlichen Raten werden vorher festgelegt
und sind monatlich gleichbleibend. Die maximale Laufzeit eines
Ratenkredites beträgt 72 Monate. Anders als bei einem
Dispositionskredit, für welchen Banken häufig horrende
Zinssätze von über zehn Prozent verlangen, liegen
die Zinssätze bei einem Ratenkredit unter zehn Prozent.
Grundsätzlich gilt bei einem Ratenkredit: je schneller
man diesen an das Kreditinstitut zurückbezahlt, desto
günstiger sind die Bedingungen für den Kredit. Zu
begründen ist dies mit der Tatsache, dass das Risiko
für die Banken geringer ist, je kürzer die Laufzeit
des Kredites ist.
Bevor Kunden eine Finanzierung
von der Bank gewährt bekommen, werden bei der Schufa
Auskünfte über den Kreditnehmer eingeholt. Auch
wird meist eine Arbeitsbescheinigung verlangt.
Ein Ratenkredit kann in der Regel einfach mit einer Kündigungsfrist
von drei Monaten gekündigt werden. Dies ist möglich,
wenn der geliehene Betrag innerhalb von sechs Monaten nach
Auszahlung zurückgezahlt wird. Die Bank muss dann auch
eventuelle Bearbeitungsgebühren zurückerstatten.
Auch die Bank kann dem Kunden den Ratenkredit kündigen,
wenn dieser mehr als zweimal die fälligen Raten nicht
begleichen konnte. Allerdings muss der Kunde bis zur Kündigung
mindestens drei Mal durch die Bank angemahnt werden.

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